Jahresbericht 2007/2008

BUND Salzgitter
Jahresbericht 2007/8
Berichtszeitraum: 10.11.2007 – 08.11.2008
(22. JV der KG-Salzgitter)
Thomas Ohlendorf, Vorsitzender

 

 
1. Allgemeines

Die letzte Jahresversammlung fand am 10. November 2007 statt. Wir sind erstmals Gast beim Diakonie-Treff. Die heutige Versammlung, wie auch das Berichtsjahr, steht unter drei Schwerpunktthemen:

Vor dem Jahresbericht zitiert der Vorsitzende und auf aus einer Presseinformation vom 20.10.2008 der ZEIT ONLINE ("Das Desaster naht früher als erwartet")

 

Das arktische Packeis verschwindet schneller als bislang angenommen, mit dramatischen Folgen auch für Deutschland. Umweltverbände warnen vor einer drohenden Katatstrophe.

Der WWF warnt in einem Bericht davor, dass das arktische Packeis schneller schwindet als bislang angenommen oder befürchtet. Mit katastrophalen Folgen.

"Schneller, stärker, früher" heißt der Bericht den der World Wide Fund for Nature (WWF) in Berlin vorgelegt hat. "Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse" haben die Autoren zusammengefasst und kommen so zu einer düsteren Prognose: Die Folgen des Klimawandels werden Mensch und Tier nicht nur viel eher, sondern auch weitaus drastischer treffen als bisher vermutet.

Demzufolge könnte das arktische sommerliche Packeis bis 2040 komplett abgeschmolzen sein. Wissenschaftler vermuten, dass der Meeresspiegel statt der geschätzten 60 Zentimeter gar um mehr als 120 Zentimeter steigen könnte. Die Folgen für die Küstenregionen in Europa - aber nicht nur dort – (ich denke auch an Inselgruooen im Pazifik und Bangladesh), wären verheerend. Für Deutschland bedeute dies unter anderem eine Zunahme der Schäden, die durch Stürme verursacht werden, um bis zu 37 Prozent.

Diese  Prognose übersteigt die vorgelegten Zahlen des  Weltklimarates IPCC aus dem vorigen Jahr deutlich, der von über 4000 Wissenschaftlern aus 150 Ländern im vergangenen Jahr verfasst worden war. Neue wissenschaftliche Studien zeigen nun, dass der Klimawandel sich beschleunige, so der WWF.

Der Report wurde zum Treffen der EU-Umweltminister am 20.10. in Luxemburg veröffentlicht und apelliert an die Poltiker, ein Klimaschutzpaket vorzulegen, das diesen Namen auch verdiene.

An dem bereits vereinbarten Ziel, den Anstieg der globalen Temperaturen bis Mitte dieses Jahrhunderts auf zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Niveau zu begrenzen, muss festgehalten werden.

Auch der deutsche Umweltminister Sigmar Gabriel  forderte vor Beginn der Gespräche, ungeachtet der Finanzkrise, an den Klimazielen festzuhalten. Wenn überhaupt, müsse die Krise dazu führen für den Klimaschutz "noch mehr zu tun", etwa beim Energiesparen.

Mit dem Gesetzeswerk wollen sich die EU-Staaten auf ehrgeizige Klimaschutzziele verpflichten. Nicht nur der Kohlendioxid-Ausstoß soll  gesenkt werden, sondern auch mehr erneuerbare Energien wie Biosprit oder Windkraft zum Einsatz kommen. Die Regierungen und das Europaparlament streiten derzeit über die Lastenteilung.

Nach Ansicht von Umweltverbänden sind allerdings drastischere Maßnahmen, als bisher vorgesehen, notwendig, um die katastrophalen Folgen des Klimawandels noch halbwegs zu beherrschen.

Dafür müsse der CO2-Ausstoß in allen 27 Mitgliedsstaaten der EU bis 2020  um mindestens 30 Prozent unter die Werte von 1990 sinken. Tatsächlich sei dem Bericht zufolge der CO2-Ausstoß zwischen 2000 und 2004 fast dreimal so stark gestiegen wie im Vergleichszeitraum von 1990 bis 1999.“ Bislang war für das Klimaschutzpaket der EU ein Rückgang der Emissionen um ein Fünftel (also 20 Prozent) in der Diskussion.

Der WWF apellierte zudem für die gänzliche Einstellung der Kohlendioxidemissionen bis 2050 und für zusätzliche Investitionen in den Klimaschutz - auch in den Entwicklungsländern.

BUND-Chef Hubert Weiger befürchtet, dass durch die Finanz- und Wirtschaftskrise der Klimawandel in den Hintergrund gerät. Dabei sind die Auswirkungen dieser Katastrophe noch viel drastischer.

Es kann nach unserer Auffassung nicht sein, dass durch das Versagen von Banken und Management die Umwelt und der Klimaschutz Schaden nehmen.

 

Diese oder ähnliche Nachrichten und Berichte haben wir schon oft gehört. Da es uns scheinbar (noch) nicht unmittelbar betrifft, berührt es uns kaum. Der Eisbär berührt uns vielleicht, den wir im Fernsehen sehen, wenn er um seinen Lebensraum kämpft. Aber sonst? Die Auswirkungen bekommen wir nur ansatzweise mit, wenn es zu Unwettern kommt.

Nur wenige können sich vorstellen, welche Veränderungen des Lebens bei uns auf die nächste oder übernächste Generation durch den Klimawandel zukommen. Noch einige Anmerkungen zu diesem Thema: was heißt das für uns – auch in Salzgitter:

Als erstes heißt es, dass die Atomenergie keinen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Eine Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke würde uns hier in Salzgitter direkt betreffen durch die geplante Einlagerung in Schacht Konrad. Das ist für uns nicht akzeptabel.

Und dass Atomkraftwerke ein Beitrag zum Klimaschutz leisten, ist erwiesenermaßen ein Märchen. Der Betrieb von Kernkraftwerken erzeugt zwar relativ geringe Mengen an CO2. Während der gesamten Wertschöpfungskette vom Bau bis zur Entsorgung wird jedoch mehr Kohlendioxyd als bei jedem konventionellen Kraftwerk erzeugt. Und schon gar keinen Vergleich zu erneuerbaren Energien.

Rein rechnerisch müssten in den nächsten 8 -10 Jahren (lt. Klima-Institut Potsdam) knapp 3000 Kernkraftwerke weltweit gebaut werden um den Klimawandel noch aufzuhalten. Dabei ist nur die Betriebsphase berechnet worden. Tatsächlich gehen die Uran-vorkommen zu Ende und die Endlagerfrage ist weltweit ungelöst. Es gibt noch Politiker – auch in Deutschland – die fordern den Ausbau bzw. die Laufzeitverlängerung der Atom-kraftwerke. Auch heute noch. Ich glaube, dass muss man nicht kommentieren. Diese Absurdität spricht für sich.

Für uns – insbesondere in Salzgitter - ist das Hauptkriterium nach wie vor die nicht gelöste Frage der Endlagerung. Es gibt keine sichere Endlagerung. Nicht für Morsleben, nicht für die Asse und auch nicht für Konrad.

Die Probleme in der Asse führen uns allen das Problem der Langzeitsicherheit vor Augen. Die Asse war angeblich sicher. Und heute: nach 30 Jahren stehen die sog. Experten vor dem Scherbenhaufen ihrer Aussagen.

In Morsleben wurden teilweise wider besseres Wissen – gegen den Rat von Experten und gegen die Entscheidungen des zuständigen Landesumweltministeriums – angewiesen durch die damalige Bundesumweltministerin Angela Merkel - ca. 240 000 Fässer schwach- und mittelaktiver Atommüll aus den West-Bundesländern eingelagert. Morsleben sollte so lange wir möglich auf Grundlage des alten DDR-Rechts als Endlager offen gehalten werden, bevor das strengere Atomrecht der Bundesrepublik zum Zuge kommen konnte. Nach diesem Recht hätte dort niemals eingelagert werden dürfen.

Die jetzt anstehende Korrektur in der Asse und die Sanierung von Morsleben werden den Steuerzahler und Stromkunden erneut Milliarden kosten. Allein für Morsleben sind 2,2 Milliarden Euro aufzubringen. Die Bundesregierung bucht diese Kosten unter „einigungsbedingte Altlast“

Die Sanierungen von Asse und Morsleben sollen nach den Vorstellungen von Politik, BfS und der Energiewirtschaft zu unseren Lasten erfolgen. Für die jetzt dort lagernden, teilweise defekten und maroden Fässer, soll Schacht Konrad als Endlager dienen.

Das kann nicht sein. Das dürfen wir so nicht hinnehmen.

Wir als Umweltverband und jeder einzelne von uns müssen auch deshalb unser Engagement zum Klimaschutz noch verstärken. Die bisherigen Aktionen und Appelle reichen nicht mehr aus. Was können wir hier lokal, also jeder einzelne, tun?

wir müssen alle unser tägliches Verhalten als Verbraucher kritisch überprüfen und auch gewillt sein, es tatsächlich zu verändern

wir müssen uns noch besser informieren und austauschen und diese Informationen als Multiplikatoren weitergeben und die Änderungen unseres Verhaltens auch anderen deutlich machen – auch gegen kritische Stimmen

wir müssen mehr Einfluss nehmen auf Entscheidungen in der Lokalpolitik als Verband und als Bürger und in den Betrieben als Mitarbeiter

unser Vorschlag: Gründung einer Klimaallianz für Salzgitter mit Bürgern, Verbänden, Gewerkschaften, Politik, Kirchen, Verwaltung und der Wirtschaft und der lokalen Agenda 21.

wir werden dazu Kontakt mit den eben genannten Gruppen aufnehmen – ich hoffe, dass viele von den heute anwesenden sich aktiv für den BUND in der Klimaallianz engagieren

Die Klimaallianz soll Vorschläge erarbeiten wie und wo ressourcenschonend und CO2-reduzierend gehandelt und gearbeitet werden kann. Die Vorschläge sind dann verbindlich umzusetzen, denn wir haben eine Verantwortung künftigen Generationen und der Umwelt und Natur gegenüber

 

 
2. Formales

Ein Antrag zum Thema Gentechnik ist eingegengen und wird später diskutiert und besprochen.

Ich berichte heute für den Vorstand über einen Zeitraum von 12 Monaten. Beginnen möchte ich mit dem für uns alle noch immer wichtigsten Problem:

 

 
3. Schacht Konrad

Rosemarie Hinrichs berichtet über den aktuellen Stand zu Schacht Konrad.

 

 
4. Trinkwassersituation in Salzgitter

Das Thema beschäftigt uns hier seit Jahren. Der Schutz der Ressource Wasser ist eine der wichtigsten Aufgaben für die Zukunft. Der Kampf um sauberes Trinkwasser wird die Zukunft der Menschheit bestimmen. Das klingt patheisch. Aber das muss es auch, damit künftig die Aufmerksamkeit verstärkt aud dieses Thema gelegt wird.

Warum? Weil das Thema für uns in Salzgitter besonders wichtig ist. Ökologisch und Ökonomisch.

Zur Erinnerung: während der Jahresversammlungen in 2005 und 2006 berichteten wir bereits über das Thema mit dem Schwerpunkt Wasserverunreinigung. Heute geht es um etwas anderes:

eine Entscheidung in der Nachbargemeinde Baddeckenstedt sollte uns alle zum Nachdenken bringen. Mit Datum vom 09. August dieses Jahres Titelte die Salzgitter Zeitung “Weiches Wasser für Baddeckenstedt“. Die Gemeinde hat sich entschieden, künftig Oberflächenwasser über den Wasserverband Peine von den Harzwasserwerken zu beziehen. Die Presse nannte drei gute Nachrichten in diesem Zusammenhang:

1.weiches Wasser

2.geringerer Verbrauch von Waschmittel, weniger häufige Entkalkung der Kaffeemaschine

3. niedrige Preise.

Ob das alle Gründe für die Entscheidung der Gemeinde gewesen sind, ist nicht bekannt.

Die Entscheidung ist aus unserer Sicht jedoch fatal und sendet ein völlig falsches Signal an andere Kommunen und die Bürgerinnen und Bürger aus, nämlich:

das Oberflächenwasser aus den Talsperren des Harzes ist weich = gut, das bisherige verbrauchte Grundwasser ist hart = schlecht. Und schlechtes Wasser braucht nicht geschützt werden.

Wir alle wissen, dass die Quellen im Vorharz in Börßum, Alt-Wallmoden und Baddeckenstedt zu den größten Trinkwasserreserven in Norddeutschland gehören. Aus Baddeckenstedt und Alt-Wallmoden werden über 200.000 Menschen mit Wasser versorgt. Dort werden jährlich 9 Mio Kubikmeter Wasser gewonnen.

Sie müssen langfristig geschützt werden.

Wenn eine Gemeinde – auf deren Gebiet eine der großen Quellen liegt und aus der auch große Teile Salzgitters versorgt werden – diese ohne nachhaltige und mit den vorgenannten fadenscheinigen Begründungen aufgibt, muss auf die aus unserer Sicht falsche Entwicklung hingewiesen werden.

Die Gesellschaft kann es sich nicht leisten, auf eine so wichtige und wertvolle Trinkwasserressource zu verzichten. Das Problem ist: wenn sie nicht genutzt wird, wird sie auch nicht geschützt. Wir werden unsere Aufklärung und Information verstärken müssen und können uns auch zu diesem Thema eine breite Allianz vorstellen.

Auch aus dem Blick des Klimawandels bekommt Trinkwasserschutz - auch der der Trinkwasserquellen im Vorharz - eine neue, ganz wichtige Priotität.

 

 
5. Herbizide

Auch der Einsatz von Herbiziden in Salzgitter ist bleibt ein Dauerthema. Zur Zeit gibt es keine Veränderung des Standes vom Vorjahr. Es werden nach wie vor Herbizide eingesetzt. Wir werden verstärkt auch an diesem Thema arbeiten und ich bitte verstärkt um Unterstützung durch unsere Mitglieder.

 

 
6.Klimaschutz

Nochmal zum Klimaschutz. Klimaschutz war, ist und bleibt für den BUND eine Grundsatzangelegenheit. Genauso, wie wir uns bereits seit mehr als zwanzig Jahren aktiv gegen die Atomkraft und deren negative Auswirkungen ausgesprochen und engagiert haben, haben wir seitdem auch Klimaschutz-maßnahmen gefordert.

Ich erinnere u.a. an unsere Initiativen und Anträge zum Beitritt der Stadt zum Klimabündnis, die Inhalte unseres Agenda-Papiers aus 1996, Bürger-Solaranlagen, Anträge im Umweltausschuss, Gespräche mit der Verwaltung und anderes mehr.

Im Mai dieses Jahres konnten wir in Zusammenarbeit mit der BBS Salzgitter die Klimaausstellung des BUND Bundesverbandes präsentieren. Sie zeigte eindrucksvoll die weltweiten Auswirkungen der Klimawandels. Zur Eröffnung konnten wir Vorsitzenden des Umweltaus-schusses im Rat gewinnen. Es kamen auch Vertreter des Rates und der Verwaltung zu Eröffnung.

Ein Beitrag zum Klimaschutz ist und bleibt unsere Korksammlung.

 

 
7.Tomatenpflanzentauschbörse/ Biodiversität

Am 26. April führten wir in Rahmen unserer Aktion zum Erhalt der Biodiversität unsere vierte Tomatenpflanzentauschbörse – in Zusammenarbeit mit dem VEN – auf dem Hof der Wasserburg in Gebhardshagen, durch.

Die Aktion wurde von BINGO-Lotto finanziell gefördert und war für den BUND Salzgitter ein Erfolg.

Dass umfangreiche Planungen und Vorarbeiten erforderlich waren ist bei dem Umfang allen aktiven Beteiligten und den Besuchern deutlich geworden.

Das Regionalfernsehen TV 38 hat unsere Börse besucht und folgenden Film gedreht und ausgestrahlt.

 

 
8. Altenhagen (Streuobstwiese)

Die Streuobstwiese, die wir seit 1990 von der Stadt gepachtet hatten, konnte im Berichtsjahr von der BUND-Stiftung „Naturlandschaft“ gekauft werden. Die Fläche beträgt etwa 1800 m2. Wir haben die Fläche von der Stiftung zur Nutzung übertragen bekommen.

Auch in diesem Jahr konnten wir durch die Zusammenarbeit mit dem Oskar-Kämmer-Sozialwerk drei sog. „1-Euro“-Kräfte auf unserem Pachtgelände in Altenhagen einsetzen. Grundlage war das Pflege- und Entwicklungskonzept aus 2005. Das Gelände wurde von den Mitarbeitern mit den vorhandenen Geräten gemäht und die Hecken geschnitten.

Im Frühjahr konnten mit finanzieller Unterstützung der Stadt Salzgitter noch einige Apfel- und Birnbäume nachgepflanzt werden.

 

 
9. Steinbruch Salder

Ich berichtete im Vorjahr, dass auf einer Strecke von 800 Meter eine Benjeshecke gelegt wurde, die die Nordostseite des Steinbruchs sichert. Wir wurden im letzten Winter von der Stadt aufgefordert, die Hecke dort zu entfernen, wo sie verpachtetes städtisches Gelände berührt oder beschattet. Der Pächter – ein bekannter Landwirt – hatte sich bei der Stadt darüber beschwert.

Der 21. September ist der „Tag des Geotops“. An diesem Tag lud das Städt. Museum als Partner des Geoparks Braunschweiger Land in Abstimmung mit uns zum Sammeln von Fossilien in den Steinbruch ein. Die Veranstaltung war von Frau Renate Vanis vorbereitet und geplant. Frau Renate Vanis erläuterte, was der Geopark ist und warum es den Tag des Geotops gibt.

 

 
10. Verfahrensbeteiligungen

Wir werden als sogenannter § 29 Verband an den Planungen, wie Träger öffentlicher Belange, beteiligt. Wenn wir Einfluss auf die umwelt- und naturschutzmäßigen Auswirkungen von Planungen und den daraus resultierenden Baumaßnahmen nehmen wollen, müssen wir uns an den Verfahren beteiligen.

Wir haben das im Berichtsjahr mehrfach getan und umfangreiche Stellungnahmen abgegeben, u.a. zur Regionalstadtbahn.

 

 
11. 380 KV Höchstspannungsleitung

Jaap Teppema informierte überden aktuellen Stand des Verfahrens.

 

 
12. Sammlung Deutsche Umwelthilfe

Wir unterstützten die Haus- und Straßensammlung der Deutschen Umwelthilfe im Herbst 2008 mit der Realschule Gebhardshagen und dem Gymnasium Salzgitter-Bad.

Ein herzlicher Dank von hier aus an alle Sammlerinnen und Sammler und alle Unterstützer der Umwelthilfe.

 

 
13. Finanzen, Zuschüsse, Spenden

Einen großen Anteil unseres Zeitaufwandes hat die Erarbeitung von Projektanträgen zum Erhalt von Zuschüssen in Anspruch genommen.

Wir haben in 2008 erneut einen Antrag auf Förderung unserer Tomatenpflanzentauschbörse bei BINGO-Lotto gestellt und bekamen eine Zusage. Von der Stadt Salzgitter erhielten wir eine projektbezogene Zuwendung.

Den ausführlichen Kassenbericht gab Rosemarie Hinrichs und die Kassenprüfer bestätigten die Ordnungsmäßigkeit.

 

 
14. Sonstiges

Im Berichtszeitraum traf sich der Vorstand und teilweise die Beiräte zu 7 Sitzungen

 

Die Kassenprüfung für das Geschäftsjahr 2007 fand am 14. Februar 2008 statt. Unser Jahresabschluss wurde auch vom Umweltamt der Stadt Salzgitter wegen der überlassenen Zuwendung geprüft; es haben sich keine Beanstandungen ergeben.

 

als Delegierte nahmen Heidrun Bethge und ich am 19. April an der Jahresvertreterversammlung des BUND-Landesverbandes in Hannover teil.

 

als hinzugewählter Vertreter unseres Verbandes nahm ich im Berichtszeitraum an 6 Sitzungen des Ausschusses für Umwelt, Stadtplanung und Bau teil.

 

wir sind seit vorigem Jahr mit einer eigenen Homepage im Internet vertreten: www.bund-salzgitter.net

 

die Alt-Handy-Sammlung mit der Deutschen Umwelthilfe und dem Oskar-Kämmer-Sozialwerk erbrachte bisher Erträge in Höhe von 350 Euro.

 

Bürodienst in Verbindung mit Beratung in Naturschutz- und Umweltfragen fand regelmäßig und nach Bedarf in unserer Geschäftsstelle statt.

 

Gesprächs- und Ortstermine zum Umwelt- und Naturschutz wurden von den Mitgliedern und dem Vorstand wahrgenommen.

 

Am 10. Oktober feierten die Aktiven der Tomaten-pflanzentauschbörse mit Ihren Partnern das Tomatenfest.

 

Unser „Winterabend“ zum Abschluß des Jahres fand wie immer am letzten Montag im November in unserer Geschäftsstelle statt.

Der nächste Winterabend findet am 24.11.2008, 19.00 Uhr statt.

 

Dieses Jahr war – wie könnte es anders sein - wieder abwechslungsreich und arbeitsreich. Deshalb der Dank des Vorstandes an alle, die den BUND durch Rat, Tat und Spenden unterstützt haben. Besonders für die Kaffee- und Kuchenspenden zur Jahresversammlung.

 

Wie in den Vorjahren, appelliert der Vorsitzende an Euch alle, über diese Vielseitigkeit im BUND nach aussen zu berichten. Denn sie sollte Anlass sein für, dafür zu werben, dass es Spaß macht, beim BUND Mitglied zu sein und sich aktiv in der Kreisgruppe zu betätigen.