Bürgersolaranlagen

Bürgersolaranlagen klingt gut. Bürgersolaranlagen sind auch gut. So dachten bereits in 2004 Aktive des BUND in Salzgitter. Nach Briefen an die Stadtverwaltung, Dächer von städtischen Gebäuden für Bürgersolaranlagen zur Verfügung zustellen, erfolgte in 2005 ein Antrag des BUND im Umwelt,-Planungs- und Bauausschuss der Stadt Salzgitter, Bürgersolaranlagen zuzulassen (Brief und Antrag sind nachfolgend zu lesen).

 
Im Herbst 2006 war es dann soweit, dass sich eine ausreichende Anzahl von Interessierten zu einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) zusammenschloss und den Bau der Anlage durchführte. Die Stadt Salzgitter stellte der GbR das Dach des ehemaligen Polizeigebäudes in der Joachim-Campe-Straße in Salzgitter-Lebenstedt zur Verfügung. Inzwischen sind zwei Bauabschnitte mit ca. 18 KWp installiert. Die Gesellschafter wählten im Januar 2007 Herrn Gerhard Buschler zum Geschäftsführer. Über ihn können alle Details erfragt werden (Telefon: 05341/50839).  In einer weiteren Gesellschafterversammlung wurde die Installation einer Datenfernabfrage beschlossen. Die Gesellschafter können nun per Internet den Ertrag und die vermiedene Menge CO2 abrufen.

BUND-Antrag im Umweltausschuss

Antrag für die 6. Sitzung des Umwelt-, Planungs- und Bauausschusses am 08.06.2005 hier: Nutzung von Dächern städtischer Gebäude zur Einrichtung
von Solarkraftwerken


Sehr geehrter Herr Rosenthal,

im Namen des BUND-Salzgitter beantrage ich, folgenden Antrag im o.g. Ausschuss zu beraten und zu beschließen:

Ausweisung und Zurverfügungstellung von Dachflächen städtischer Gebäude zur Errichtung und zum Betrieb von Photovoltaikanlagen (Solarkraftwerken) für Dritte.
Begründung: immer mehr Bürger – auch in unserer Stadt – wollen aktiv, durch eigenen Beitrag, die alternativen Energien unterstützen. Insbesondere erfährt die Solarstromerzeugung großen Zuspruch, auch von den Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die keine eigene Immobilie besitzen und trotzdem in die Solarenergie investieren wollen.
Wir bitten Sie, zu prüfen, welche Dachflächen städtischer Gebäude gegen Vertrag und Entgeld an interessierte Bürger für eine Laufzeit von 25 Jahren überlassen (vermietet oder verpachtet) werden können. Voraussetzung dafür ist, dass es sich um aktuell sanierte Dächer handelt, damit die Laufzeit ohne zusätzliche Reparatur der Dachfläche gewährleistet werden kann. Gleichzeitig soll geprüft werden, bei Dächern, die zur Sanierung anstehen, rechtzeitig interessierte Bürger als mögliche Investoren einzuwerben.

Mit der Ausweisung und Zurverfügungstellung von Dachflächen zur Errichtung und zum Betrieb von Solarkraftwerken würde die Stadt indirekt einen positiven Beitrag zur Energiewende leisten. Ein solches Pilotprojekt in Norddeutschland würde der Stadt einen finanziellen Vorteil erbringen, dem Image der Stadt guttun und einen Beitrag zur Lokalen Agenda 21 leisten.

Mit freundlichem Gruß
BUND-Salzgitter
Thomas Ohlendorf
1. Vorsitzender


Initiativen des BUND Salzgitter zum Klimaschutz

Einrichtung von sog. "Bürger-Solaranlagen" - Erste Anfrage zu Bürger-Solarstromanlagen, Fax vom 26.10.2004 an Herrn Stadtbaurat Dipl. Ing. Wolfgang Rosenthal, Nutzung von Dächern städtischer Gebäude zur Einrichtung von Solarkraftwerken

 

Sehr geehrter Herr Rosenthal,

 

immer mehr Bürger – auch in unserer Stadt – wollen aktiv, durch eigenen Beitrag, die alternativen Energien unterstützen. Insbesondere erfährt die Solarstromerzeugung großen Zuspruch, auch von den Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die keine eigene Immobilie besitzen und trotzdem in die Solarenergie investieren wollen.

Wir bitten Sie, zu prüfen, ob Dachflächen städtischer Gebäude gegen Vertrag und Entgeld an interessierte Bürger für eine Laufzeit von 25 Jahren überlassen (vermietet oder verpachtet) werden können. Voraussetzung dafür ist, dass es sich um aktuell sanierte Dächer handelt, damit die Laufzeit ohne zusätzliche Reparatur der Dachfläche gewährleistet werden kann. Gleichzeitig sollte darüber nachgedacht werden, bei Dächern, die zur Sanierung anstehen, rechtzeitig interessierte Bürger als mögliche Investoren einzuwerben.

Mit der Ausweisung und Zurverfügungstellung von Dachflächen zur Errichtung und zum Betrieb von Solarkraftwerken würde die Stadt indirekt einen positiven Beitrag zur Energiewende leisten. Ein solches Pilotprojekt in Norddeutschland würde dem Image der Stadt guttun und einen Beitrag zur Lokalen Agenda 21 leisten. Gleichzeitig könnte die Stadt Salzgitter im Wettbewerb ‚Zukunftsfähige Kommune‘ der Deutschen Umwelthilfe im Ranking erheblich Boden gutmachen und besser abschneiden.
Für weitere Informationen und zu einem Gespräch stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichem Gruß
BUND-Salzgitter
Thomas Ohlendorf
1. Vorsitzender